Wie wir beten

Gebet fördern, Gebetsbewegungen vernetzen und Gottes Willen für die Nation suchen

Wie wir beten

Fürbitte

Wir beten «für» und nicht «gegen». Wir glauben, dass Fürbitte eine Art Arbeit ist, die den Lauf der Geschichte nach dem Willen von Jesus prägt: «Dein Wille geschehe auf Erden.» Inhaltlich richtet sich unsere Fürbitte an aktuellen Ereignissen und Situationen aus, wie sie uns bekannt sind oder offenbart werden.

Wir praktizieren in erster Linie das sogenannte freie Gebet (nach den Eingebungen des menschlichen Herzens und des Geistes Gottes) und weniger das sogenannte liturgische Gebet (nach vorgegebenen Formulierungen).

Prophetisch inspiriertes Gebet

Unser Art zu beten unterscheidet sich von jener vieler Dachverbände und anderer christlicher Organisationen, die ihren Fokus oft auf Themen richten, die sie für die Gesellschaft oder sich selbst als wichtig erachten (z.B. Reduktion der globalen Erwärmung, Förderung der sozialen Gerechtigkeit, usw.). Wir haben gelernt und sind weiterhin am Lernen, immer zuerst auf die Stimme Gottes zu hören, im hörenden Gebet, in der Stille. Es ist seine Stimme, die unser Gebet leitet und uns im Dschungel der Vielzahl menschlicher (und manchmal durchaus widersprüchlicher) Anliegen und Wünsche Erkenntnis schenkt: Was Gottes Geist aufzeigt, beten wir. Alles andere ist nicht unser Auftrag.

Das prophetisch inspirierte Gebet prägt insbesondere auch die «Gebetsmauer», unser 24/7-Gebet.

Israel

Biblisch gesehen ist Israel das Haupt der Nationen. Es ist das Volk und das Land, das uns die Propheten, den Messias und die Apostel schenkte, und das weiterhin eine zentrale Rolle in Gottes Plan für die ganze Welt spielt. Im Geist empfinden wir eine grosse Leidenschaft für das, was in und um dieses Land geschieht. Es betrifft immer auch die gesamte Welt. Wir stehen in regelmässigem Kontakt mit Gläubigen in Israel.

Politik

Gebet für die Schweiz ist eine nicht-politische Organisation. Wir beten sehr wohl für die Verantwortungsträger in unserer Gesellschaft, wie bereits Paulus die Gläubigen aufgerufen hat («So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen tue Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen, für die Könige und für alle Obrigkeit ...» 1. Tim. 2,1-2), aber wir geben keine Abstimmungsempfehlungen oder sonstige politischen Stellungnahmen. Ausnahmsweise kam es schon vor, dass wir einen bestimmten parteipolitischen Ansatz aufgegriffen oder unterstützt haben, wenn die Grundlagen des christlichen Glaubens auf dem Spiel standen.

7 Berge (Gesellschaftsbereiche)

Jesus lehrte uns zu beten: «Dein Reich komme». Wir sehnen uns danach, dass das Reich Gottes in allen Bereichen der Gesellschaft sichtbar wird. Unser Gebet ist daher nicht in erster Linie auf die Kirche und ihre Bedürfnisse ausgerichtet, sondern es ist umfassender und investiert in alle sieben Gesellschaftsbereiche (Kunst, Wirtschaft, usw.), welche unser Leben und Denken prägen.

Die sieben Gesellschaftsbereiche werden metaphorisch auch «Berge» genannt werden. Auch andere christliche Bewegungen arbeiten auf ihre eigene Weise mit diesem «Raster» der 7 Berge.