Rückblick auf den Nationalen Gebetstag in Bern
Gegen 3‘000 Teilnehmende besuchten den diesjährigen Nationalen Gebetstag auf der Berner Allmend. Mit der Nationalhymne und anderen Liedern und Gebeten dankten die Anwesenden Gott für alles Gute im Land und beteten für die Zukunft um Schutz und Segen.
Bei strahlendem Sonnenschein strömten am 1. August Tausende auf die Berner Allmend, um dort gemeinsam für die Schweiz, für ihre Bevölkerung und Regierungen auf allen Ebenen zu beten. „Betet, freie Schweizer, betet!" hiess es auf der Einladung zu diesem Open Air-Anlass. Sie kamen aus allen Landesteilen, viele mit den Fahnen ihrer Kantone und Wohnorte.
Symbolisch für die christlichen Wurzeln der Schweiz, waren die 26 Holzkreuze mit den eingesteckten Gemeindefahnen, ein Hinweis auf den 720 Jahre alten Bund mit Gott dem Allmächtigen.
Das Zusammenkommen von Generationen bei ihren Kantonsfahnen und die vielen Gebete um Segen und Weisheit in den verschiedenen Gesellschaftsbereichen, aber ebenso für Verantwortliche aus Politik und Wirt-schaft werden auf unser Land eine versöhnende Wirkung auslösen. Die Gebete für Versöhnung zwischen den Generationen, aber auch Versöhnung zwischen Schweizern und Ausländern, wurden zur Stimme Gottes gegen den Zeitgeist des Individualismus und Extremismus.
Mit den ausgesendeten Beterinnen und Betern, die auf dem Bundesplatz und an ausgewählten Orten der Stadt Bern beteten, wurde der praktische Auftrag der Bibel, für die Obrigkeit und Verantwortungsträger einzustehen, umgesetzt. Der diesjährige Nationale Gebetstag, ein Fest der Einheit und Liebe für die Schweiz wird Auswirkungen über die Grenzen unseres Landes hinaus haben.
