Weckruftour durch die Schweiz

Weckruftour durch die Schweiz

Werner Woiwode
22 / 12 / 16

„Wach auf! Stärke das wenige, das noch übrig ist und kurz davor steht zu sterben. Deine Taten können in meines Gottes Augen nicht bestehen. Kehre zurück zu dem, was du zuerst empfangen und gehört hast; halte daran fest und wende dich wieder zu mir!“   (Offb 3,2– 3)

Werner Woiwode

Gottes Wort ist zeitlos; es gilt für alle Zeiten. Manche seiner Worte bekommen aber ein besonderes Gewicht, wenn sie in ganz spezielle, vorherbestimmte Zeitabschnitte hinein- gesprochen werden um uns zu warnen, uns vorzubereiten, umzukehren und auch auf die Konsequenzen hinzuweisen, die eine Nichtbeachtung zur Folge hat. Die „Weckruf -Tour“ durch alle Kantone der Schweiz ist der Abschluss einer Reise durch die 50 Nationen Europas und jeden Kontinent der Erde, wo die Botschaft und Trompeten jeweils im Norden, Süden, Osten und Westen zu hören waren. Und sie liegt zeitmäßig zwischen dem Weckruf in der Arktisregion (Grönland August) und der Antarktisregion (King George Island Dezember).

Zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Artikels waren wir bereits in 23 Kantonen und haben noch drei weitere vor uns. Welche Erfahrungen haben wir bisher gemacht?

Es sind wenige, die Gottes Ruf hören und darauf reagieren. Das kann natürlich auch nicht anders sein, wenn viele von uns schlafen bzw. kurz davor stehen zu sterben (Vers oben). Doch es gab überall Menschen, die auf Gottes Appell geantwortet haben – unter Tränen, mit Seufzen und Busse. Freisetzungen sind im sichtbaren und im geistlichen Raum geschehen. Auch Kritik wurde geäussert; meist schriftlich. Doch das ist okay: man darf die Dinge anders sehen! Und wir alle müssen es lernen, in Wahrheit echt voreinander zu sein. Ein guter Anfang!

Wir haben Gottes Schutz erlebt. Tausende von Kilometern ohne Unfall oder Krankheit. Wir sind immer rechtzeitig am Veranstaltungsort gewesen. Gott hat uns in jeder Hinsicht immer wieder versorgt. Der Geist des Herrn war und ist auf uns! Wie anders wäre es möglich diese Botschaft, obwohl mehr als 100 Mal gebracht (ob vor drei oder vor Hunderten von Geschwistern) immer wieder so zu predigen als wäre es das erste und einzige Mal?

Wir haben wunderbare Annahme und Aufnahme erlebt, als wir vom Allianzpräsidenten und einigen Pastoren offiziell willkommen geheißen wurden. Nicht nur wir als Personen, sondern auch die prophetische Botschaft, die wir brachten. Was für ein Segen für diesen Kanton! Das war leider die Ausnahme. In anderen Kantonen waren die Pastoren nicht einmal bereit, die Einladung zu den Weckruf -Treffen in ihren Gemeinden bekannt zu machen. Wir stellen das nicht verbittert fest, sondern nehmen es eben als den notvollen Zustand seines Leibes zur Kenntnis. Doch Gott will erwecken, heilen, wiederherstellen. Er will, dass sein Leib funktionstüchtig wird und das tut, was er als Haupt sagt!

Wir sind immer wieder begeistert und zutiefst dankbar für die einzigartige Schönheit der Schweiz. Diese Vielfalt, auch der Sprachen und Kulturen sind nicht nur schön für das Auge und das Ohr. Man spürt sie auch im Geist. Sie birgt in sich ein großes, geistiges Segenspotential. Gott hat seinen Segen dorthin befohlen, wo Geschwister in Einheit zusammen sind (Ps 133). Das ist aber auch ein Einfallstor für das Wirken Satans. Deshalb ist es sein dringendstes Ziel, es nicht zu dieser Einheit kommen zu lassen. Wir haben erlebt, wie unterschiedlich stark bzw. schwach die Glieder des Leibes Jesu in den verschiedenen Kantonen sind. Wir brauchen einander ganz dringend. Die Stärkeren sollten sich den Schwächeren zuwenden und ihnen helfen, sie unterstützen und ermutigen. Das erfordert Demut und ein Wollen auf beiden Seiten. Gott will! Lasst es uns auch wollen! Untereinander in der Schweiz, aber vor allem auch miteinander bezüglich unserer jüdischen Geschwister (Röm 11,18). Da gibt es viel Nachholbedarf! Wenn die Verbindung zur Wurzel nicht da ist, nützt uns unsere Einheit gar nichts. In diesem Bereich stießen wir öfter auf Unverständnis. Dabei spricht Gott Klartext z. B. durch Eph 2,15–19.

Wir sind nicht entmutigt, frustriert oder hoffnungslos. Im Gegenteil! Gott erweckt ja Tote zum Leben! Genau deshalb sind wir unterwegs. Beten wir weiter, intensiver denn je, für Ohren, die hören, was der Geist sagt, und die Bereitschaft, es auch zu tun!

  

P.S. Ein grosses, herzliches Dankeschön für alle Helfer/Innen in jedem Kanton, die diese Treffen geplant und vorbereitet haben. Die kantonalen Fahnenträger waren eine wunderbare, entlastende und ermutigende Hilfe!