Mitteilungen der Leitung zur Corona-Pandemie

Mitteilungen der Leitung zur Corona-Pandemie

Hans-Peter Lang
24 / 03 / 20

Liebe Beterinnen, liebe Beter

 

Aussergewöhnliche Zeiten erfordern aussergewöhnliche Entscheidungen. Die infolge der Corona-Pandemie laufend angepassten Massnahmen des Bundesrates schränken auch uns Christen unter anderem durch das Versammlungsverbot ein. Viele von uns gehören zur Risikogruppe der Ü65 und bleiben zu Hause.

Die Leitung von Gebet für die Schweiz (GfdCH) hat sich am 19. März 20 bis auf Weiteres zum letzten Mal physisch getroffen. Wir möchten Euch mit diesem Schreiben unseren Glauben und unsere Vorgehensweise mitteilen.

 

Was wir glauben

Als Christen leben wir aus der Kraft des Wortes Gottes. In Zeiten der Not und Bedrängnis ist sein Wort das Licht auf unseren Wegen. Auch unser Herr Jesus Christus bezog sich beim verführerischen Angriff Satans auf Gottes Wort: «Es steht geschrieben ...» (Mt. 4,4). Das Wort Gottes, dem Schöpfer aller Dinge, prägt unser Denken und Handeln in den aktuellen endzeitlichen Ereignissen.

Jesus eröffnete seine Endzeitpredigt (Mt. 24,1-14; Mk. 13,5-10; Lk. 21,8-11) mit den Worten: «Habt acht, dass euch niemand verführt!» Der Schrei nach äusserer Sicherheit, Frieden und einer starken Regierung entspricht den Plänen Satans. Was dann geschehen wird, offenbarte Jesus Christus seinen Jüngern ebenfalls.

Wir vertrauen auf den, der bereits vor 2000 Jahren über die heute aktuellen Ereignisse sprach. Inmitten der schrecklichen Ereignisse der Endzeit - Kriegen, Erdbeben, Stürmen, Seuchen und der zunehmenden Entfernung von Gottes Ordnungen - richten wir unseren Blick auf die Liebe des himmlischen Vaters zu den verlorenen Menschen. Wir schauen auf seine Verheissung, die dem allem folgt: «Die rettende Botschaft von Gottes Reich wird auf der ganzen Welt verkündet werden, damit alle Völker sie hören. Dann erst wird das Ende kommen.» (Mt. 24,14)

Gemäss Gottes Wort unterordnen wir uns den Weisungen und Anordnungen der Obrigkeit und wollen ihnen im Gebet und mit prophetischen Erkenntnissen dienen: «Jeder soll sich den Behörden und Amtsträgern des Staates unterordnen. Denn es gibt keine staatliche Macht, die nicht von Gott kommt; jede ist von Gott eingesetzt.» (Röm. 13,1)

Die Grundlagen für unsere Entscheidungen sind prophetische Worte von Pierre Daniel Martin und Daniel Capri sowie eine Botschaft Gottes, die der Leiter von GfdCH am 9. März 2020 als Auftrag für Gebet für die Schweiz erhielt.

Wichtige Punkte dieser Botschaften:

  • Gott will die Nation Schweiz zurück! Eine Erschütterung wird den Leib Christi warnen und vorbereiten.
  • Der Herr wird das Haus Gottes reinigen. Ab 2017 werden global vermehrt Erdbeben und Seuchen auftreten, welche dazu dienen.
  • Aufgrund ihrer speziellen Berufung wird die Schweiz besonders geprüft und erlebt stärkere Geburtswehen als andere Nationen.
  • Die Schweiz wird in dem allem zur Drehscheibe des apostolischen Dienstes werden.
  • Es ist wichtig, dass kein Dienst ohne eine enge Verbindung mit Fürbittern geschieht.
  • Die Botschaft vom 9.3.20 beginnt mit einer Lagebestimmung zur politischen und gesellschaftlichen Entwicklung der Schweiz und endet mit klar definierten Aufträgen an GfdCH.

 

Wie wir vorgehen

Unsere Haltung als Leitung von GfdCH:

  • Das Wort Gottes ist der Fels, auf dem wir unsere Massnahmen aufbauen.
  • Vorgehen und Anweisungen werden im hörenden Gebet von unserem Herrn erhalten und geprüft. Der Heilige Geist ist unser Leiter.
  • Die Leitung von GfdCH nimmt ihre Verantwortung jederzeit wahr und operiert nach dem Prinzip des fünffältigen Dienstes. Ziel: In jedem Kanton und somit im ganzen Land wird flächendeckend kontinuierlich gebetet.

Grundsätze:

  • Wir glauben, dass wir noch immer in der Gnadenzeit stehen. Gleichzeitig ist es entscheidend wichtig, dass wir unsere Verantwortung im Gebet wahrnehmen.
  • Das Gebet richtet den Blick weg von den Problemen und Fragen, hin zu dem, was Gott tun wird. Unser Fokus liegt auf dem «Wozu» der Ereignisse.
  • Informationen von überall her sollen mit grosser Sorgfalt geprüft werden. Unser Fokus liegt auf dem Gebet. Der aktuelle Medien-Aktivismus unter Christen, mit einer erdrückenden Flut an Mitteilungen, soll kanalisiert und auf das Wesentliche reduziert werden.
  • Die Christen sollen als Erntearbeiter vorbereitet werden. Durch die Erschütterungen im Staats- und Gesellschaftssystem werden viele Menschen offen für das Wort Gottes.

Nächste Schritte:

  • Nationale Gebetsanliegen werden durch die Leitung von GfdCH formuliert und weitergegeben.
  • Die strategische Leitung des Verein Gebetsnetzwerk der Fahnenträger Schweiz wird konkrete Massnahmen erarbeiten und zusammen mit den Kantonsverantwortlichen umsetzen.
  • Die Kantonsverantwortlichen sollen weiterhin viel Handlungsspielraum bezüglich dem «Wie» der Umsetzung haben. Laufende Gebetsinitiativen in den Kantonen sollen gestärkt werden.
  • Die Fahnenträger jeder Ortschaft mobilisieren Gläubige aller Denominationen zum Gebet.

«Schweiz, hoffe auf den Herrn immer! Darum betet, freie Schweizer, betet!»

Mit den Worten unserer Landeshymne (französischer und deutscher Text) nehmen wir gemeinsam den göttlichen Auftrag an und helfen den Menschen in der Schweiz, den Weg aus der Corona-Finsternis ins Licht des Heils bei Jesus Christus zu finden!

Im Namen der Leitung von GfdCH

Hans-Peter Lang, Leiter