Wachet und Betet - März 2020

Wachet und Betet - März 2020

Hans-Peter Lang
16 / 03 / 20

Das aktuelle "Wachet und betet" stellen wir in diesem Monat ausnahmsweise online. Wer es regelmässig erhalten möchte, kann es hier bestellen.

 

In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden. Joh. 16, 33

 

Liebe Beterinnen und Beter, 

In stürmischen Zeiten - mit Herausforderungen, Unsicherheiten und Ängsten - wird der Baugrund und das Fundament unseres Lebenshauses existenziell wichtig. Bauen wir unsere Gedanken, unser Handeln auf Fels, auf dem Wort Gottes, oder finden wir Antworten im religiösen Geist der Welt?  In der sogenannten Endzeitrede in Matthäus Kapitel 24, prophezeit der Herr Jesus Christus Horrorszenarien. Er stand auf dem Ölberg, mit Blick auf den Tempel. Seinen Jüngern verkündete er damals die Zerstörung des zweiten Tempel des König Herodes. Kein Stein dieses Wunderwerkes werde auf dem anderen bleiben. Für die Juden und ihre Führer eine ungeheure, unverzeihliche, provokative Behauptung. (Im Jahre 70 n. Chr. wurde der Tempel durch den römischen Heerführer Titus zerstört.)   Die Reaktion der Jünger des Herrn auf diese Hiobsbotschaft unterscheidet sich nicht von unseren Fragen. Wir erwarten Klarheit und Gottes Handeln. Überraschende, unvorhergesehene und nicht einzuordnende Ereignisse lösen bei uns Ängste aus.  Umso erstaunlicher und unerwartet die Antwort des Sohns Gottes: «Habt acht, dass euch niemand verführt!» Mt. 24.4.   Verstehen wir diese Warnung, im Hinblick auf die von Jesus Christus prophezeiten Endzeitszenarien und Katastrophen, die im Matthäus-, Markus- und Lukasevangelium festgehalten sind?  Wir wissen: Gottes Wort ist und bleibt die Wahrheit und Seine Zusagen gelten bis ans Ende dieser Tage. So wie Gott den ersten Christen bei der Belagerung Jerusalems ein Zeitfenster zur Flucht in die moabitische Stadt Petra öffnete (Nach Eusebius, Kirchenhistoriker des  4. Jh. n. Chr. flohen die Christen während dem Jüdischen Krieg aus Jerusalem), dürfen auch wir in den zu erwartenden Prüfungen sein souveränes Handeln erwarten 

Die historische Theologie setzt den Beginn der Endzeit auf die organisierte Rückkehr der Juden nach Israel. Die erste Alija zwischen 1882 und 1903 umfasste etwa 25.000 hauptsächlich russische und rumänische Juden und war nicht zuletzt eine Reaktion auf eine Reihe von antisemitischen Pogromen in Südrussland. In der Zeit von 1882 bis heute haben sich die Worte unseres Herrn in einer Deutlichkeit erfüllt, wie noch nie zuvor in der Geschichte. «Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören; habt acht, erschreckt nicht; denn dies alles muss geschehen; aber es ist noch nicht das Ende. Denn ein Heidenvolk wird sich gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; und es werden hier und dort 

Hungersnöte, Seuchen und Erdbeben geschehen. Dies alles ist der Anfang der Wehen.» Mt. 24. 6-8;  In zwei Weltkriegen waren erstmals alle fünf Kontinente involviert, dabei starben über 100 Millionen Menschen. Die statistischen Zahlen der Hungersnöte, Seuchen und Erdbeben im 20. Jahrhundert stiegen auf ein zwei- bis dreifaches gegenüber den Zahlen früherer Jahrhunderte.   

Täglich, rund um die Uhr, werden wir mit News und Fake News aus der ganzen Welt erschlagen. Krieg und Terror, Naturkatastrophen und unbekannte Seuchen, Hungersnöte und Flüchtlingsdramen, lassen die Welt zu einem Dorf werden. Wie soll unsere Seele in dieser Medienflut zur Ruhe kommen? Zukunftsängste, Hoffnungslosigkeit und Ohnmacht breiten sich aus. Menschen suchen Antworten. Wo finden sie Hilfe?  Jesus Christus hat die Welt und den letzten Feind, den Tod, überwunden. Nur in IHM finden die Menschen in den kommenden endzeitlichen Ereignissen Trost und Frieden. 

Jesus warnte in seiner Ölberg - Rede vor falschen Propheten. «Habt acht, dass euch niemand verführt!» Mt. 24.4. Unsichere Zeiten sind der Nährboden für diese Jünger Satans, um mit verführerischen Worten den verängstigten Menschen den sicheren Weg zu zeigen. Dass dieser Weg ins Verderben, in den Tod, in die ewige Trennung von Gott führt, werden die Verführten nie erfahren. Der antichristliche Zeitgeist lässt die Mensch im Glauben, in ihrer Selbstbestimmung - wie zu Zeiten Noahs - ohne Gott ans Ziel zu kommen. Der Herr Jesus Christus, lässt uns in seiner Endzeitrede nicht im Ungewissen. Sein rettendes Licht leuchtet auch in dieser Finsternis. Wenn Menschen in ihrer Angst nach Antworten suchen, öffnen sich die Herzen auch für die Botschaft des Evangeliums. «Die rettende Botschaft vom Gottes Reich wird auf der ganzen Welt verkündet werden, damit alle Völker sie hören. Dann erst wird das Ende kommen.» Math. 24.14. 

Jesus Christus ermahnt uns zu einem aktiven Zustand von Wachsamkeit und Gebet.  Der messianische Jude und Prophet Daniel Capri, rief uns anlässlich eines Treffens mit Vertretern des Gebetsnetzwerk der Fahnenträger aus Deutschschweizer Kantonen in Amden, zu: „SOS für die Kirche und die gesamte Nation Schweiz, Gott blickt mit heiligem Zorn auf die Schweiz“ Daniel Capri wies aufgrund dieses prophetischen „SOS Rufes“ auf den Nationalen Gebetstag am 1. August 2020 in Brugg und nahm die Worte aus Hesekiel 22.30. «Und ich suchte einen Mann/Frau unter ihnen, der die Mauer zumauern und vor mir für das Land in den Riss treten könnte, damit ich es nicht verheeren müsste; aber ich fand keinen. » Die Bereitschaft der Gläubigen aus der ganzen Schweiz, am Geburtstag unserer Nation, für die Sünden unseres Land und seiner Bewohner in den Riss zu stehen, kann nach 2. Chronik 7.14; das Gericht Gottes über der Schweiz verhindern!  

  • Beten wir: Gemeinde Jesu Christi wach auf, um die Nation in Busse und Gebet vor dem angekündigten Gericht Gottes zu bewahren 
  • Beten wir: Gemeinde Jesu sei das Licht der Welt und zeige den Suchenden und Verängstigten den Weg zum Kreuz von Jesus Christus. 

Herzliche Grüsse und Gottes Segen,

Hans-Peter Lang, Leiter Gebet für die Schweiz