Coronavirus: Gebet für die Obrigkeit

Coronavirus: Gebet für die Obrigkeit

13 / 03 / 20
Bildung, Soziales & Gesundheit

Selten waren die Worte des Timotheusbriefs so aktuell: "So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen tue Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen, für die Könige und für alle Obrigkeit, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Frömmigkeit und Ehrbarkeit." (1 Tim 2,1-2)

An der heutigen Medienkonferenz hat der Bundesrat einschneidende Massnahmen beschlossen. Wie diverse Medien berichten, gelten folgende Massnahmen:

Der Bundesrat ergreift Notrecht und ordnet drastische Massnahmen an, um den Coronavirus einzudämmen.

Er verbietet ab sofort und bis 30. April alle Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen.

In Restaurants, Bars und Diskotheken dürfen sich maximal 50 Personen aufhalten – Personal inklusive.

Kein Unterricht bis Anfangs April: An den Schulen darf bis am 4. April vor Ort kein Unterricht stattfinden. Für die Grundschule können die Kantone allerdings Betreuungsangebote anbieten, um zu verhindern, dass die Kinder von ihren Grosseltern betreut werden.

Die Einreise aus Italien wird weiter eingeschränkt. Sie ist nur noch Schweizer Bürgern und Personen mit einem Aufenthaltstitel in der Schweiz sowie Personen, die aus beruflichen Gründen in die Schweiz reisen müssen, erlaubt. Der Bundesrat zudem hat entschieden, dass ab sofort Schengen-Grenzkontrollen an sämtlichen Binnengrenzen mit sofortiger Wirkung lageabhängig wieder eingeführt werden.

Personen über 65 Jahren sollen den öffentlichen Verkehr nicht benutzen, dies empfiehlt der Bundesrat. Aber auch alle andern sollten den öffentlichen Verkehrs «möglichst meiden.» Arbeitgeber sollen das auch pendelnden Mitarbeitern ermöglichen, über flexible Arbeitszeiten und Home Office.

  • Beten wir für die Obrigkeit, die schwierige Entscheidungen zu treffen hat
  • Beten wir für erkrankte Personen, dass sie im Namen Jesu gesund werden
  • Beten wir, dass der Leib Christi in der Schweiz aufwacht und für sein Land betet

Bildnachweis: Medienkonferenz des Bundesrates, 13.3.2020