Strafnorm angenommen

Strafnorm angenommen

11 / 02 / 20
Politik & Verwaltung

Die Erweiterung der Antirasissmus-Strafnorm wurde angenommen. Das öffentliche Aufstellen biblischer Sexualstandards ist nun in der Schweiz strafbar. Jeder Pastor, Jugendgruppenleiter und andere Redner muss nun sieben Mal die Worte im Mund umdrehen, bevor er über dieses Thema spricht. Was dem Glarner Schokoladenfabrikanten Läderach (Verlust eines Grosskunden, in diesem Fall die SWISS) wegen seiner konservativen Haltung passierte, ist typisch für die neue Situation. Auf der Ebene der Kirchen selbst ist der Dialog zwischen der konservativen Position und der so genannten "inklusiven" Position (die alle sexuellen Orientierungen auf die gleiche Stufe stellen will) eine mögliche Quelle der Spaltungen. Beten wir für:

  • Weisheit für alle christlichen Leiter, sich an die neue Strafnorm anzupassen (es ist möglich), ohne ihre Überzeugungen aufzugeben.
  • Mut der christlichen Leiter, ob geistlich oder wirtschaftlich, der unveränderlichen Lehre der Bibel öffentlich treu zu bleiben
  • dass Medienpersonen, Psychologen, Sexologen und andere Profis aufstehen, die in der Lage sind, sich öffentlich kritisch über den aktuellen Diskurs über die sexuelle Orientierung zu äussern.
  • dass die Christen und Gemeinden homosexuellen Menschen mit Liebe begegnen, sie in der Kirche willkommen heissen und begleiten.