Bettag auf dem Säntis

Bettag auf dem Säntis

Sonja Rechsteiner
19 / 09 / 19

Am 15. September feierten ca. 150 Christen aus verschiedenen Kirchen den eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag traditionsgemäss auf dem Säntis. Gebet für die Schweiz (GfdCH) hat die Ostschweiz und das nahe Ausland dazu eingeladen.

Der Morgen stand unter dem Thema «Mauerbau». Einerseits können uns Mauern vor Angriffen schützen, andererseits können Mauern auch Hindernisse sein. So wurden wir ermutigt, uns an die Gebote Gottes zu halten, welche uns schützen und falsche Götzen (Sicherheiten, Systeme) zu erkennen und zu hinterfragen.
Zum Abschluss erhielt jeder ein buntes Holzkreuz, welches uns daran erinnern soll, dass das Leben eines Christen bunt ist und wir in der Gesellschaft vermehrt Farbe bekennen sollen.

Am Nachmittag machten die Alphornbläser und die Brass Band Blaukreuzmusik Herisau den Auftakt zum Fahnenumzug auf den Säntisgipfel. Dabei wurde auch das Landgemeindelied und die Landeshymne gesungen. Es ist immer wieder ein sehr eindrücklicher und bewegender Moment, die Lieder auf dem Säntis unter freiem Himmel zu singen und die vielen Fahnenträger und Fürbitter aus Kantonen und Gemeinden zu sehen, die gemeinsam für die Schweiz einstehen.

Zum Abschluss erläuterte uns Yves Enderli (Vizepräsident von GfdCH) den geschichtlichen Hintergrund des eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettags und zeigte die Einmaligkeit der Schweiz auf. Als Schweizer haben wir allen Grund, Gott für seinen Schutz und Segen dankbar zu sein. Gleichzeitig wurden wir aufgerufen, mit ungeteiltem Herzen in den Geboten Gottes zu leben, in dem Wissen, dass Gott für uns kämpft und unser Schutz ist.