Jona-Mission

Jona-Mission

Werner Woiwode
06 / 09 / 19

Am 1. September versammelten sich rund 300 Teilnehmer aus verschiedenen Ländern auf einem Schiff auf dem Bodensee. Der Anlass war im Vorfeld weder angekündigt noch beworben worden. Nun, da er vorbei ist, gibt Werner Woiwode vom Abraham-Dienst Einblick in die Vision und den Herzschlag der "Jona Mission":

Entstehung der „Jona Mission“ Vision
Vor 12 Jahren fand ein Treffen mit Geschwistern aus D-A-CH in Auschwitz Birkenau statt. Der Herr wies damals schon darauf hin, dass es irgendwann ein weiteres Treffen, aber dann in unserer Region, geben würde, um seine Absichten zu vervollständigen, zu komplettieren.

Yom Kippur Nacht vom 18.-19.Sept. 2018 bin ich wach geblieben ohne spezielle Anliegen. Ich hatte gelesen, dass die Juden in dieser Nacht den Propheten Jona in den Synagogen lesen. So las ich ebenfalls dieses Buch. Danach wurde ich still. Dann hörte ich die Frage in mir: „Was kommt Dir spontan in den Sinn, nach dem lesen dieses Buches?“ Sofort kamen die Worte: Schiff und Busse und ohne Unterbrechung kamen die weiteren Gedanken: Schiff, Busse, Bodensee, Versammlung der drei deutschsprachigen Länder, Verbindung zum Treffen in Auschwitz 2007. Bei Jona kam es auf dem Schiff  (bzw im Bauch des Fisches) zu einer persönlichen Busse/Umkehr und das gleiche geschah unter der Besatzung aus verschiedenen Ländern. Zu guter letzt gab es eine Nationale Busse/Umkehr und Erweckung in Ninive.

Teilnehmerzahl ca. 300 wie bei Gideon (Ri 7,6). Diese Geschichte kam als Antwort auf meine Frage, wie und wen wir einladen sollen. Also nicht offen für alle.

Es sind 12 Jahre vergangen, seit dem ersten Treffen in Auschwitz. Es ist jetzt die Zeit, Gottes Absichten zu vervollständigen bzw. einen weiteren Schritt zu tun!

Zeitpunkt ist von Bedeutung
Am 1.September 1939 um 4.45 Uhr eröffnete das Linienschiff „Schleswig-Holstein“ das Feuer auf polnische Befestigungen auf der Westerplatte vor der Stadt Danzig – der Beginn des 2.Weltkrieges, der in seiner Ungeheuerlichkeit alle bisherigen Kriege in den Schatten stellte.

Eine unbeschreibliche „Fluchwelle“ an Leid, Elend, Tod und Entsetzen startete in und aus unserer deutschsprachigen Region und ergoss sich nach Europa, in die ganze Welt und explizit in Richtung der Juden.

Auf den Tag genau 80 Jahre später sind wir auf dem Bodensee, beten und glauben, dass Jesus einen Segensstrom in unsere deutschsprachige Region, nach Europa, die Welt und hin zu dem jüdischen Volk und Israel in Gang setzen möchte, unter der Leitung des Heiligen Geistes.

Geistliche Ausrichtung des Gebets-Anlasses
Busse: Persönlich, als Nation, Deutschsprachige Länder untereinander und gegenüber den Juden/Israel als Nation und gemeinsam als Deutschsprachige Region.

Gebet- und Proklamation. Wir sind davon überzeugt, dass Gott viele gute Gaben und Talente in diese Deutschsprachige Region gegeben hat, um für andere Nationen und vor allem für die Juden/Israel ein Segen zu sein. Satan hat genau das Gegenteil bewirkt und unsere Region zu einem Fluch werden lassen, für die ganze Welt (u. a. durch zwei Weltkriege) und vor allem für die Juden!

Wir möchten eine Art Allianz schließen um füreinander und auch gemeinsam als Region ein noch größerer Segen für die Juden/Israel, Europa und die Welt zu werden.

Das Umsetzen der Vision geschah durch folgende Elemente:

  • Gemeinsam haben wir das Abendmahl gefeiert 
  • Jesus wurde im Lobpreis erhoben und angebetet
  • Es wurden Bußbekenntnisse von Vertretern aus D - A - CH verlesen
  • Symbolisch wurde die Schuld in Form eines beschrifteten, größeren Steines aus den einzelnen Nationen im Bodensee versenkt
  • Danach wurde eine 4fache Schnur (repräsentiert D - A - CH und Jesus) geflochten.
  • Gott hat es geschenkt, dass ein messianischer Jude aus Israel ebenfalls unter uns war. Er sprach den aaronitischen Segen über die Versammlung
  • Mit etwa 270 Teilnehmern war eine starke Vertretung der beteiligten Nationen zum Bußbekenntnis angereist.