Sommersession

Sommersession

06 / 06 / 19
Politik & Verwaltung

Die Sommersession des Parlaments findet bis zum 21. Juni statt. Es ist eine eher technische Sitzung, in der keine brennenden Probleme anstehen. Sie ermöglicht es, einige Dossiers vor den Herbstwahlen abzuschliessen.

Beten wir:

  • Für das Rahmenabkommen mit der Europäischen Union, das erneut erörtert wird, insbesondere mit Blick auf die Kohäsionsmilliarde, eine der Arten, in denen unser Land «trotzdem» am Funktionieren der Europäischen Union teilnimmt. Europa ist seit mehreren Jahren das Thema, das in der Schweiz die grössten politischen Spannungen hervorbringt – und wir sind noch nicht am Ende. Beten Sie, dass ein Kompromissweg gefunden werden kann, der das Wesentliche berücksichtigt, nämlich einerseits die Besonderheit der Schweiz (sprich: ihre Berufung im Herzen des Kontinents) und andererseits ihre wirtschaftlichen Belange. Beten Sie für eine gute Lösung, die das Parlament und die Verhandlungsführer im Gespräch mit der EU dann mit Zuversicht, Mut und Entschlossenheit einbringen können.
  • Für vier Volksinitiativen, die im Parlament besprochen und nach Ansicht von gut informierten Beobachtern wahrscheinlich abgelehnt werden. Es geht insbesondere um Lobbytransparenz, Vaterschaftsurlaub und synthetische Pestizide. Lassen Sie uns hier beten, dass die guten Anfragen, die an das Parlament gerichtet wurden, angehört werden. Einige sind bereits als Gegenentwürfe in den Kammern. Danken Sie dem Herrn für unsere lebendige Demokratie und alle demokratischen Werkzeuge, die diese ermöglichen.
  • Am 14. Juni ist Frauenstreiktag. Diese Veranstaltung ist nicht Teil der parlamentarischen Sitzungen, aber wir nehmen sie wegen ihrer strategischen Bedeutung als Gebetsanliegen auf. Die Herausforderung der Kirche und der Christen besteht darin, die richtige Stimme zu finden, diejenige des «biblischen Feminismus», der vor allem die Komplementarität der Geschlechter als Krönung der Schöpfung schätzt und sich nicht dem revolutionären Geist unterwirft, der über den Feminismus momentan herrscht. Die Person des Vaters darf nicht durch den Staat ersetzt werden. Beten wir auch für christliche Haushalte, dass Männer und Frauen als Kinder des himmlischen Vaters mit aller Gnade und Klarheit in ihrer jeweiligen Berufung leben können.