Fahnenträger erleben Gott

Fahnenträger erleben Gott

18 / 12 / 18

Wir haben Fahnenträger aus der ganzen Schweiz gebeten, dass sie uns ihre Erlebnisse mit Gott und ihrer Ortschaft zuschicken. Einige Zeugnisse haben wir im Bulletin abgedruckt, weitere finden Sie hier. Ebenfalls auf unserer Homepage informieren wir Sie über das Gebetsnetzwerk der Fahnenträger

Cyrill und Michaela Furrer (FT Schüpfen)

Seit dem Christustag im Juni 2004 treffen sich bis heute einige Gläubige einmal im Monat zum Schüpfengebet. In den fast 15 Jahren mit Hochs und Tiefs entwickelten sich verschiedene starke Gefässe zum Aufbau des Reichs von Jesus Christus. Gott schenkte uns treue Fürbitter, einen in Schüpfen stationierten Evangelisationsbus, eine Gruppe, die Land einnimmt und Boden heiligt, den Aufbau einer Missionsstation in Armenien, einen Verein mit dem Anliegen, die Apostelgeschichte zu erleben, eine starke MIP-Gruppe und noch einiges mehr.

Dabei durften wir überwältigend viel erleben! Wir erlebten, wie Menschen von Magendarmgrippe oder Nikotinsucht geheilt und befreit wurden, indem sie geheiligten Boden betragen. Andere wurden von Polyarthritis und rheumatischen Beschwerden geheilt. Wir erlebten, wie Menschen sich für Jesus Christus entschieden und sich taufen liessen.

Auf dem Autobahnabschnitt bei Schüpfen hatte es in den vergangenen Jahren immer wieder tödliche Unfälle gegeben. Also gingen wir gemeinsam dorthin und heiligten den Boden im Gebet. Wir wiesen alle finsteren Mächte von dort weg und weihten den Boden neu für Jesus. Auch in der Schüpfengebet-Gruppe beteten wir noch einmal ausführlich für dieses Anliegen. Dies ist jetzt schon ein paar Jahre her und seitdem gab es nie wieder tödliche Unfälle auf diesem Abschnitt. Halleluja, Jesus lebt!

 

Therese Beljean (FT Zofingen)

Für die Stadt Zofingen bin ich die Fahnenträgerin. Seit 2015 treffe ich mich mit Betern aus der Region, an jedem letzten Freitag des Monats auf dem Zofinger Hausberg «Heiteren» zum gemeinsamen Gebet.

Wir machen von unserem Vorrecht Gebrauch und kommen vor Gottes Thron mit Danken, Loben, Bitten und Flehen. Flehen vor allem um eine Erweckung in unseren Bezirken und der ganzen Schweiz.

Nun freuen wir uns, dass der Herr unsere Gebete, und die Gebete vieler Gläubigen aus der Region, erhört hat. Wir konnten im November 2018 in Oftringen die Grossevangelisation «Life on Stage» durchführen. Nun beten wir weiter, dass es eine grosse Ernte geben darf in der Region Wiggertal und Mittelland. Wir hoffen, dass durch all die Menschen, die Jesus als ihren Erlöser erfahren und annehmen durften, ein Segensstrom ausgegossen wird über die ganze Schweiz.

 

Marlis Schöni (KFT Solothurn)

An einem Samstag im September durften wir bei strahlendem Wetter ein Gebetstreffen auf dem Passwang durchführen. Es war kein gewöhnliches Gebetstreffen. Einerseits hatten wir schon lange gespürt, dass einige Bezirke zwar zu unserem Kanton, jedoch physisch und geistlich von uns «abgeschnitten» waren. Wir spürten den klaren Auftrag, zum Passwanggebet nur die Beter und Fahnenträger dieser Bezirke einzuladen.

Gott führte uns an einen wunderbaren Ort mit Panoramablick und einem Bergkreuz. Beim Warten auf die Beter wurde mein Blick auf einen Herzstein am Boden gelenkt, und ich wusste: Gott ist mit seiner Liebe gegenwärtig. Und dies durften wir spüren! Bereits im Lobpreis wurden wir an seinen Bund mit uns Menschen erinnert. Einheit – das war auch ein Grund unseres Treffens: Einheit im Kanton. Gott zeigte uns einmal mehr, wie wichtig dies in der Gemeinde, Familie und Ehe ist. So wurden wir in eine Gebetszeit hineingenommen, die nicht einfach «produziert» werden kann.

Es wurde mir ganz wichtig, die beiden Bezirke Thierstein und Dorneck um Vergebung zu bitten, dass ich sie allein gelassen hatte, indem ich dachte, der Nachbarkanton würde schon nach ihnen sehen. Ich durfte meine Gleichgültigkeit, Lauheit und Lethargie Gott abgeben und die Menschen um Vergebung bitten. Durch das Wort Gottes aus Jakobus 5 durften wir Vergebung empfangen. Auch den Vertretern des Nachbarkantons (es waren 2 Personen anwesend) gegenüber durfte ich Busse tun, dass ich es einfach ihnen überlassen habe. Gemeinsam durften wir dann das Abendmahl nehmen. Die Herrlichkeit Gottes war spürbar da. Es war eine heilige Atmosphäre.

  

 

Matthias Grimm (FT Ligerz)

Ich wohne in Schafis und habe die Fahne der Nachbargemeinde Ligerz. Meine Gebetszeiten finden seit sechs Jahren regelmässig in den Kirchgemeinderatssitzungen der Kirche Pilgerweg Bielersee statt. Gebetserhörungen finden im Kleinen statt. Etwa, dass die Weinfeste mit einem Gottesdienst beginnen. Oder in den Retraiten Andachten stattfinden.

Die Gebetspartnerin von Ligerz sitzt ausserdem seit vier Jahren im Gemeinderat. Sie hat erlebt, dass ein Lokalpolitiker beim Tod seines Vaters Fragen zum Glauben stellte und er einen Lobpreisgottesdienst in der PfiMi Biel besuchte, wo ich auch zu Hause bin.

 

Christoph Linder (KFT Luzern)

Als Team haben wir in diesem Jahr die Verantwortung für den Kanton Luzern übernommen. Wir sind noch am Hören, wie Gott den Kanton Luzern aus dem «Dornröschenschlaf» erwecken möchte. Wie auch viele andere Christen im Kanton beten wir für Anliegen, die uns zu Ohren kommen.

So haben wir gehört, dass in der Stadt Luzern der Antrag gestellt wurde, dem «Rainbow City Network» beitreten solle. Das Netzwerk der Regenbogenstädte betrachtet es als seine Verantwortung, «Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender-Bürger zu schützen und zu unterstützen, damit sie in allen Lebensbereichen (Ehe, Kinder adoptieren…) gleichberechtig sind.» Wir hatten im Gebet ganz klar den Eindruck, dass es eine knappe Abstimmung mit nur einer Stimme Unterschied werden würde. Aber dies sollte reichen. Nach der Abstimmung erfuhren wir, dass die Vorlage wirklich nur mit der knappen Mehrheit von einer Stimme abgelehnt wurde. Wir sind unserem souveränen Gott dankbar und freuen uns, dass wir mit Ihm den Sieg errungen haben.

 

Maya und Nathanael Wieser (Kantonsteam Glarus)

Seit langer Zeit hegen mein Mann und ich den Traum der eigenen Backstube. Im Keller hätten wir genug Platz. Die Vision – für das Dorf backen, zu Baustellen fahren, Znüni verkaufen – alles wäre so schön, nur das Geld fehlte. Im Glauben begannen wir für eine ganze Backstube zu beten, inkl. grossem Backofen und Zubehör. Da wir bereits das Gebetshaus Amden belieferten, stiessen wir mit unserem Haushaltsbackofen an Grenzen. Eines Tages sagte ich Jesus, ich bräuchte nun einfach einen grossen Backofen. Ich wünschte ihn, bevor die nächste Bestellung kommen würde.

Nach ca. 3 Tagen riet mir eine Frau, wir sollten doch einmal auf den Internet-Verkaufsplattformen nachschauen. Und tatsächlich war dort ein Backofen zum Verkauf ausgeschrieben. Es war unser Traumbackofen. Als wir ihn anschauen gehen, wurde uns einiges klar. Er wurde von einer Bäckerin-Konditorin betrieben. Sie war bis in das letzte Detail eingerichtet und wollte alles loswerden – Möbel, Kühlschränke, perfekte Tische – inkl. alle Formen. Sie machte uns bis in das letzte Detail eine perfekte Preisauflistung. Wir hatten sehr Respekt und rechneten mit den höchsten Zahlen. So gaben wir Jesus alles wieder ab.

Als wir die Rechnung bekamen, wurde uns die perfekt eingerichtete Backstube für 5000.- Fr. angeboten, dazu kamen noch etliche Geschenke. Wir sind von Jesus echt überwältigt und weihen bereits die ersten Backformen ein.

  

 

Peter Wyss (FT Steffisburg)

Der Nationale Gebetstag in Brugg war für mich intensiv, inspirierend und zugleich herausfordernd. Auf der Rückfahrt nach Thun war ich dermassen erschöpft, dass ich einschlief und beinahe den Ausstieg verpasste. Dabei vergass ich, meine Steffisburg-Fahne aus der Gepäckablage mitzunehmen! Gemäss SBB-Fundbüro war sie leider nicht mehr auffindbar. Darüber war ich sehr enttäuscht. Zwei Monate später ging ich zur Fahnenfabrik in Bern. Diese hatte eben noch ein paar Rest-Exemplare der Steffisburg-Fahne – zu günstigem Preis! Die Holzstange wurde mir dazu geschenkt. Die Dankbarkeit war gross. So kann sie weiterhin jeden Monat im Allianz-Dorfkirchengebet benutzt werden.