Gebet auf dem Chasseral

Gebet auf dem Chasseral

Christian Tischhauser
21 / 11 / 18

Am Samstag, 1. September 2018, waren wir einige Fürbitter, die von den Fahnenträgern von Genf dazu gebracht wurden, den Chasseral zu entdecken. Dieser Berg erhebt sich auf 1607 Meter und ist ein idealer Ort zum Gebet. An einem klaren Tag müsse es einen aussergewöhnlichen Panoramablick gegeben haben, hatte man uns gesagt!

In den drei Autos war die Atmosphäre trotz des düsteren Wetters gut. Bei dem Treffpunkt im Hotel angekommen, begrüsste uns ein dichter Nebel. Die Temperatur lagen um die 7 Grad. Mutig begannen wir unseren Marsch mit über hundert Brüdern und Schwestern, die der Kälte trotzen mussten, um zum rot-weissen Sendemast zu gelange, wo unser Treffen stattfand. Die Jurassic Praise Band wartete auf uns und die schönen Loblieder wärmten unsere Herzen.

Mehrere sehr motivierte Redner sprachen zu uns unter dem Vorsitz von Jean-Pierre Zbinden der Chasseral-Gruppe. Yves Enderli erbaute und forderte uns mit seiner Predigt über Fasten und Umkehr heraus.. Ernest Geiser erzählte uns von seiner Arbeit als Fürbitter im Bundeshaus und lud uns ein, für unsere Behörden zu beten, was wir mit Leidenschaft und Beharrlichkeit taten. Unter uns herrschte ein Geist des Gebets und der Einheit. Ich war berührt von der Anwesenheit einer Gruppe von Eritreern, die sich uns angeschlossen haben. Verschiedene Sprachgruppen bildeten sich, um weiterhin gemeinsam zu beten. Unsere Bitten gingen durch den Nebel und unser Gott hörte sie alle!

«Auf den schauen, der den Himmel aufgespannt hat…» Jesaja 40,22 – Der Vers, mit dem dieses Gebetstreffen auf der GfdCH-Homepage angekündigt worden ist, ist wahr geworden. In der Tat sind unsere Augen auf Ihn gerichtet! Die Sicht war schlecht, wir hatten keine Wahl…

Auf dem Rückweg von unserem Marsch machten wir am Kreuz Halt, um eine künstlerische Gebetstafel einzuweihen. Psalm 98,1 war gewählt worden: «Singet dem HERRN ein neues Lied, denn er hat Wunder getan.» Wanderer sollen gesegnet werden, wenn sie vor diesem Kreuz stehen bleiben und diesen Vers lesen. Umgeben von den majestätischen Klängen der Alpenhörner stiegen prophetische Gebete hoch zum Thron Gottes. Mehrere Redner nahmen das Wort, darunter der Leiter von GfdCH, Hans-Peter Lang, der die Reise ebenfalls gemacht hatte. Suzanne Besson, die Leiterin des Gebetsnetzwerks der Romandie, schloss den Tag ab.

Zurück in den Autos in Richtung Genf hat sich niemand über das Winterwetter beschwert. Aber die Autoheizung hatte einiges zu tun! Wir hatten eine unvergessliche Reise. Gottes Anwesenheit und Freundschaft mit leidenschaftlichen Fürbittern waren soviel mehr wert als gutes Wetter.

Ein Augenzwinkern des Herrn: Am nächsten Tag waren wir alle in bester Verfassung in der Kirche. Halleluja!

Und Gott hatte auf dem Chasseral zu mir gesprochen. Danach setzte ich mich mit Etienne Rochat, dem Kantonsfahnenträger von Genf, zusammen. Darauf hatte er bereits gewartet. Fest steht jetzt schon: Gebet auf dem Salève am 5. September 2019 in Genf.

Danke, Herr! Und vielen Dank für die perfekte Organisation!