Bettag auf dem Säntis

Bettag auf dem Säntis

Theo Zingg et PpCH
19 / 09 / 18

Es geschieht nicht oft, dass man mit der Seilbahn zum Gottesdienst fährt. Doch wenn der Gottesdienst auf einem 2500 Meter hohen Berg stattfindet, ist man in der Regel froh um eine vertikale Beförderung. Dass es auch zu Fuss ging, zeigten zwei Teilnehmer, die am Morgen hochgewandert waren.

Auch dieses Jahr trafen sich die Fahnenträger und Fürbitter der Ostschweiz am Bettag gemeinsam auf ihrem Hausberg, dem Säntis. Ein Team unter der Schirmherrschaft von Gebet für die Schweiz hat diesen Anlass bereits zum 14. Mal vorbereitet.

Am Morgen feierten wir einen Gottesdienst im Swisscomraum, wo wir unserem Gott mit Worten und Liedern dankten. Eine messianische Jüdin gab uns einen Input über die Bünde Gottes und ermutigte uns, Einheit und Versöhnung mit Juden und Christen nach Epheser 2 zu leben. «Wir müssen verstehen», ermahnte sie uns, «dass der Bund kein Vertrag ist. Der Bund kommt aus der Herzensbeziehung.». Den Morgen durften wir mit dem gemeinsamen Abendmahl abschliessen.

In der Mittagspause genossen wir die feine Säntisküche, die wunderbare Berglandschaft und den Austausch mit Freunden.

Am Nachmittag durften wir auf der Terrasse geleitet von der Blaukreuzmusik Herisau Gott danken, Busse tun und Fürbitte zu ihm bringen. Mit dem traditionellen Fahnenumzug über den Gipfel zogen wir in die Eventhalle ein. Dort leitete uns das Säntisteam an sechs verschiedenen Posten kreativ ins Gebet.

Gesegnet mit dem aaronitischen Segen auf Hebräisch und auf Deutsch traten wir die Heimreise an. Im Wissen darum, dass Gott auch zuhause mit uns ist, dürfen wir gestärkt wieder vom Berg hinunter und in den Alltag einsteigen – zu Fuss oder mit dem Bähnli.