Oberalpgebet 2018

Oberalpgebet 2018

01 / 07 / 18

Am 23. Juni trafen sich Beterinnen und Beter aus sechs Kantonen zum gemeinsamen Gebet auf dem Oberalppass – ein starkes Zeichen für das gemeinsame Vorwärtsgehen, das sich «Gebet für die Schweiz» im Jahr 2018 als Jahresthema gesetzt hat. Lehre, Gebet und Versöhnung waren wichtige Bestandteile des Gebetstags. Ein Highlight war, als die Teilnehmer gemeinsam einen Steinhaufen als Zeichen vor Gott und den Menschen auf dem Pass aufrichteten. Wir haben den beteiligten Kantonsfahnenträgern zwei Fragen in Bezug auf das «gemeinsame Vorwärtsgehen» beim Oberalpgebet gestellt:

1.    Was war dein Highlight in Bezug auf das Miteinander in der Vorbereitung des Oberalpgebetes?

2.    Welche Erwartung an das Miteinander hast du, nachdem nun die Klagen und Anklagen auf dem Steinhaufen und unter dem Kreuz niedergelegt sind?

 

Alfred Regli UR:

1.    Die Einheit, die wir von Beginn weg hatten, als wir für die Vorbereitung zusammen kamen.

2.    Eine neue/vergrösserte Freiheit und Einheit im gemeinsamen Vorwärtskommen.

 

Ursula Lunt ZG:

1.    Das gemeinsame, reibungslose und in Einheit geschehende Entwickeln des Programmes für den Oberalpgebetstag.

2.    Ich freue mich darauf, zu erleben, was daraus geschehen wird.

 

Gabriele Leibel GR:

1.    Dass wir in Einheit Gottes Willen gesucht haben und die erhaltenen Eindrücke wie ein Puzzle zusammen gepasst haben.

2.    Ich erwarte, dass Heilung, Wiederherstellung und Befreiung daraus entstehen.

 

Alex Schaub GR:

1.    Dass aus dem gemeinsamen Hören auf Gott, aus Lobpreis und Anbetung heraus, das Programm bereits festgelegt war.

2.    Dass nun Vorbehalte und Ängste abgebaut sind und das Vertrauen in einander gestärkt ist.

 

Milco Margaroli TI

1.    Das Starke daran war das gemeinsame Zusammenstellen des Programmes. So fühlten sich alle Beteiligten eingebunden. Obwohl die sprachlichen Hürden nur schwer zu überwinden waren, bin ich Gott dankbar für die Liebe und Rücksicht, die mir die Brüder der Deutschschweiz entgegenbrachten.

2.    Ich bin mir sicher, dass es vor allem eine Versöhnung mit Gott und unter uns gibt, die sich auf einer geistlichen Ebene manifestiert. Ich glaube, Gott möchte, dass wir alle bereit sind für seine Zeit der Offenbarung. Das ist die erste Ebene der Versöhnung, die ich erwarte: alle zusammen werden bereit, sich zu bewegen, wenn Gott das Signal dazu gibt.

Kritik und Anschuldigungen unter dem Kreuz zu lassen bedeutet, noch freier zu sein, sowohl für das Werk des Herrn als auch für das freudvolle Kennenlernen untereinander.