Nationaler Vernetzungstag

Nationaler Vernetzungstag

Stephan Trottmann, Leiter Gebetsnetzwerk Deutschschweiz
04 / 05 / 18

Punkt zehn Uhr beendete der Schall der Trompete das Stimmengewirr von rund 150 Fahnenträger, Assistenten und weiteren Betern aus allen Regionen der Schweiz und rief diese auf, Platz zu nehmen. Hans-Peter Lang wies in der nachfolgenden Begrüssung darauf hin, dass der Lobpreis durch ein Team aus dem Herzen der Schweiz, aus Altdorf, geleitet werde. Alsbald durchdrang französisch- und deutschsprachiger Lobpreis die Halle des Christlichen Zentrums Bern.

Gideon mit seinen 300 Mann die jeder mit einer Fackel, einem Tonkrug und einem Schofar ausgerüstet und strategisch in drei Gruppen rund um das feindliche Heer aufgestellt waren, bildeten den Ausgangspunkt des Inputs von Hans-Peter Lang. Er verglich die damalige Situation mit dem Auftrag, der uns am Nachmittag beschäftigen würde. Denn so wie Gideon und seine Leute sich hinzustellen und stehen zu bleiben hatten, sei es auch unser Auftrag, an diesem Nachmittag hinzustehen und unsere Fahnen auf zu halten, damit die Tänzer des «up to faith – Tanz auf dem Bundesplatz» einen freien Platz hätten um zur Ehre Gottes zu tanzen obwohl Widerstand angekündigt worden war.

Diesen Stand einzunehmen setzt voraus, dass wir vor- und zubereitet sind, um den Auftrag nicht nur heute, sondern auch in Zukunft ausführen zu können. Dies bedingt unsere Heiligung und dass wir unseren Auftrag von Gott kennen und im Gehorsam ihm gegenüber ausführen.

Zu dieser Vorbereitung gehörte auch, dass neue Fahnenträger und der neue Kantonsfahnenträger Luzern eingesetzt und für ihr Amt gesegnet wurden.

Die Zeugnisse von vier Kantonsfahnenträgern ermutigten uns, mit unserem Auftrag, an unserem Ort und auf die Art und Weise, wie sie uns von Gott gezeigt wird, vorwärts zu gehen. So konnten wir voller Zuversicht in eine Zeit des Gebets für- und miteinander eintauchen.

Nach dem Mittagessen stellten wir uns auf drei Seiten des Bundesplatzes auf, um so den Tänzern von «up to faith» einen geschützten Platz zur Verherrlichung Gottes zu schaffen.

Ein eindrücklicher Moment war, als wir uns alle zum persönlichen Gebet hinknieten, in der Art wie es die alten Eidgenossen jeweils vor den Schlachten taten. Dass in dieser Zeit Gott für sein Volk kämpfte fand darin Ausdruck, dass keine der angedrohten Aktionen erfolgreich durchgeführt werden konnte. So konnte Gott abschliessend mit der Landeshymne mit Blick auf das Bundeshaus geehrt werden.