Vernetzungstag in Sarnen

Vernetzungstag in Sarnen

01 / 03 / 17

Wir haben uns gefreut, eine grosse Schar Männer und Frauen Gottes, eine Gruppe Fürbitter/innen bei uns in Sarnen willkommen zu heissen. Für uns war es das erste Mal, einen solchen Vernetzungstag mitzuerleben und mitzuorganisieren.

Schon im Vorfeld durften wir von Tipps von langjährigen Betern profitieren und wurden auch ganz praktisch unterstützt. Wir sind als Ehepaar mit zwei Frauen als kleine 4er Gruppe unterwegs und pflegen Kontakte zu verschiedenen Gemeinden und Gruppen vor Ort. Mich hat es gefreut, dass alle angefragten Gemeinden/Gruppen  aus Ob- und Nidwalden Gebetsanliegen formuliert haben, oder jemanden delegiert haben (bei uns haben grad die Ferien gestartet…). Einige Gemeinden haben ein spezielles Programm im 2017 wie z. B. die Evangelisation „Life on stage“, Anlässe betreffend Reformation, oder stehen als Gemeinde vor Herausforderungen. Trotzdem haben sie sich Zeit genommen um ihre Anliegen und ihre Gemeindegeschichte aufzuschreiben. Wir wünschen uns, dass die Gemeinden weiter vernetzt werden und die Einheit unter den Gläubigen zunimmt.

Ich war morgens erst enttäuscht, dass die Kaffeemaschinen gestreikt haben, und wir die Beter/innen von nah und fern nicht mit einem feine Kaffee empfangen konnten.

H.-P. Lang hat über Gottes Reden und unsere Bereitschaft  darauf zu reagieren gesprochen, darüber dass wir bereit sein sollen, und nicht erst noch in aller Ruhe Kaffee trinken, wenn der Auftrag klar ist. (Wie war das nun schon wieder mit den Kaffeemaschinen morgens… ?) Unser Leben lasse sich eher mit einem Kriegsschiff, wo Bereitschaft und Wachsamkeit zentral sind, wo wir trainiert und vorbereitet werden, als mit einer Kreuzfahrt vergleichen. Mich hat diese Botschaft angesprochen und überführt, ich glaube ich hätte besser einige Tassen Kaffee ausgelassen um einen Gedanken, Impuls, Auftrag gezielter umzusetzen. Da unsere 4 Jungs (einer am kränkeln) am Morgen mit dabei waren, war meine Aufmerksamkeit etwas beeinträchtigt und ich habe nicht alles voll und ganz mitbekommen – mein Herz aber wurde berührt.

Die Gebetszeit am Nachmittag habe ich sehr stark erlebt. Es hat mich ermutigt, dass so viele mit uns für Unterwalden eingestanden sind und gebetet haben. Ich habe als ausgewanderte Bernerin die Menschen von hier auf dem Herzen, danke für euer Einstehen mit uns. Einige Gedanken die wir uns gemacht haben, Eindrücke die wir hatten, wurden bestätigt, ergänzt, das hilft zum weiter Gehen und Stehen.

Persönlich wurde ich durch ein Wort, dass mein Haus ein Haus des Brotes ( =Bethlehem) sei, sehr angesprochen. Weil Jesus das Brot des Lebens ist, sei er in Bethlehem geboren worden. Erst etwas später ist mir aufgegangen, dass Gott  durch die Bibel und unseren Sohn, bevor wir nach Obwalden gezogen sind, durch den „Stern von Bethlehem“ zu mir geredet hat. Und nun nochmals Bethlehem in einem anderen, neuen Sinne. Das wünschen wir uns, dass Menschen in unserem Haus Jesus begegnen können und verändert werden.

Vielen herzlichen Dank, dass ihr zu uns nach Unterwalden gekommen seid, wir sind gespannt, was für Türen geöffnet und geschlossen worden sind.

Christine