Migranten rufen zum Gebet

Migranten rufen zum Gebet

Annette Walder
20 / 02 / 17

Seit ich 2011 erstmals im OK des Nationalen Gebetstages sein durfte, ist es mir wichtig, dass auch unsere Migranten-Geschwister an diesem Tag mit uns sind. Seither nehmen jedes Jahr mehr daran teil.

Am 7. Januar 2017 lud die tamilische Gemeinde von Zürich unter der Leitung von Pastor Anthony Josef erneut zu einem Gebetstag ein. Thema war, passend zum Reformationsjubiläum der Satz von Martin Luther: „Beter sind wie Säulen, die das Dach der Welt tragen.“ Das ausgewogene Miteinander von Migranten und einheimischen Schweizern hat mich sehr gefreut. Es ist unbestritten: Wir sind einander gegenseitig ein Segen!

Als das Volk Israel in der Fremde war, wurde es ermahnt: „Suchet der Stadt Bestes, dahin ich euch habe wegführen lassen, und betet für sie zum Herrn; denn wenn es ihr wohl geht, geht es auch euch wohl.“ (Jer 29,7). Dies sehen auch unsere zugewanderten Geschwister als eine wichtige Verpflichtung: Dass sie für ihren Wohnort (in diesem Fall Zürich) beten, damit Gottes Wille hier geschehe und sie mit uns gesegnet sind.

Ich danke Gott für die verheissungsvolle Entwicklung, die im Land zu beobachten ist: Der Leib Christi rückt auf allen Ebenen zusehends näher zusammen. Halleluja!