Gebetsmauer

Mitbauen

 

Wenn Ihr mitbauen möchtet an der Gebetsmauer, schreibt eine Mail an Euer Kantonsteam unter der Adresse [kanton]@gebet.ch (also z.B. für Zürich: zuerich@gebet.ch) oder meldet Euch telefonisch bei Gebet für die Schweiz, falls Ihr keine Möglichkeit zum Mailen habt.

Das Kantonsteam schickt Euch alle benötigten Informationen. Damit könnt Ihr Euch dann hier einloggen: www.gebetsmauer.gebet.ch und Euch im Kalender eintragen.

Die Vision einer Gebetsmauer

 

Vor einigen Jahren hat Gott uns eine Vision geschenkt, die von verschiedenen Propheten bestätigt wurde. In dieser Vision sah ich, wie entlang der gesamten Grenze der Schweiz ein Lavastrom floss und rot glühend leuchtete. Die Schweiz leuchtete dadurch aus den anderen Nationen heraus. Dann kühlte dieser Lavastrom aus, er wurde fest und glatt, wie ein Fundament. Der Herr sprach zu mir: Das ist die Frucht all der Gebete über die vergangenen Jahrhunderte für die Schweiz. Das Fundament ist gelegt. Der Bau kann beginnen.

Das führt uns natürlich zum Buch Nehemia. Da ging es auch um den Mauerbau. Es beginnt damit, dass Nehemia von einem Verwandten hörte, dass die Mauern von Jerusalem zerstört und die Tore verbrannt waren, und dass der Feind ungehindert ein- und ausging. Nehemia war zutiefst betroffen über den Zustand Jerusalems. Er ging ins Gebet und erhielt von Gott den Auftrag, die Mauer wieder aufzubauen.

Eine Mauer mit zwölf Toren

Da stehen wir heute. Ich sah im Geist, wie durch die Gebete der Beterinnen und Beter in der Schweiz Engel Steine aus dem Himmel herunterbrachten und damit um die Schweiz eine Mauer bauten. Je stärker wir beteten, desto schneller wuchs die Mauer. Wir wurden aber nicht eingeschlossen, sondern es hatte zwölf Tore - in jede Himmelsrichtung drei. Diese Tore wurden durch Engel bewacht, die darüber wachten, wer hineinkommt und wer hinausgeht.

Wir haben gehört und erkannt, dass wir beginnen sollen, diese Gebetsmauer zu bauen. Und so beten wir seit Mitte Januar jeden Tag rund um die Uhr. Die Kantone übernehmen im Turnus je einen Tag und beten von Mitternacht bis Mitternacht. Dann wird der Stab weitergegeben an den nächsten Kanton. Dieser Mauerbau ist ein gemeinschaftliches Werk!

Das Baumaterial

Zum Bau einer Mauer braucht es Steine und Mörtel. Die Steine sind das Wort Gottes, die auf dem Fundament - der Treue Gottes zu unserem Land - aufgebaut werden. Der Mörtel ist die Liebe Gottes. Aus dem Wort Gottes und der Liebe Gottes wird diese Mauer um die Schweiz gebaut, damit die Schweiz in ihre Berufung hineinkommt. Wie wir es gehört haben am Nationalen Gebetstag 2020: Ihr seid berufen, eine Hirtennation zu sein. Eine Nation, die andern dient. Eine Nation, in die Menschen hineinkommen können und sich an Geist, Seele und Leib stärken können.

Ein apostolischer Auftrag

Habt Ihr Euch schon mal überlegt, warum nicht Esra die Mauer gebaut hatte? Er war ja viel früher in Jerusalem, zusammen mit den 42'000 Juden, die aus Babylon zurückgekehrt waren. Aber Esra war ein Priester. Für den Mauerbau brauchte es den Apostel Nehemia. Nachdem die Mauer fertig gebaut war, konnte der priesterliche Dienst aufgenommen werden. Der Mauerbau ist unser Teil! Wir sind diese apostolischen Beterinnen und Beter, die mithelfen, dass die Engel diese Mauer aufbauen.

Ich freue mich, dass wir miteinander bauen dürfen! Wir sind voller Erwartung, was der Herr durch diesen geistlichen Mauerbau freisetzen und wirken wird.

Hans-Peter Lang
Leiter Gebet für die Schweiz

 

„Seid nicht bekümmert, denn die Freude am Herrn ist eure Stärke.“ Neh. 8,10

„Herr, Du machst alles lebendig und das himmlische Heer betet dich an.“ Neh. 9,6

Die Losungsverse vom Sonntag, 17.1.21 und Montag, 18.1.21 stammen von Nehemia, Esra und den Leviten während dem 7-tägigen Dankesfest, nachdem die Stadtmauer um Jerusalem wiederhergestellt war. Eingebettet zwischen diese beiden Losungsverse begannen wir am 18.1.21 um 00.00 Uhr, mit dem Bau der Gebetsmauer um die Schweiz. Was für ein göttliches Timing!

Ich hatte das grosse Privileg, den ersten Stein zu setzen. Um 00.00 Uhr liess ich das Shofar ertönen (nur eine Audioaufnahme, nicht in echt - es ist ja ein geistlicher Weckruf und nicht einer an die schlafende Nachbarschaft): Wir Schweizer Beterinnen und Beter sind bereit und beginnen zu bauen! Und auch die himmlischen Heerscharen sind mit den Steinen und dem Mörtel bereit und unterstützen uns.

Nach dem Shofarruf nahm ich meine Schweizerflagge und sang anbetend und proklamierend den Schweizerpsalm, damit wir auf diesem Fundament die Gebetsmauer bauen können.

Das göttliche Timing mit der Einbettung in die beiden Losungsverse aus Nehemia 8 und 9 zeigt mir ganz klar, dass im Himmel jetzt schon die Fertigstellung der Gebetsmauer gefeiert wird, während wir all das in das Sichtbare bringen, was im Geist und im Himmel vorbereitet und fertiggestellt ist.

So wünsche ich uns allen, dass die Freude am Herrn unsere Stärke ist. ER macht uns lebendig, und zusammen mit dem himmlischen Heer können wir an dieser Mauer bauen - anbetend, Tag für Tag, Kanton für Kanton, einander unterstützend und ergänzend!

Seid gesegnet mit Freude und Ausdauer!

Mirjam (Kantonsfahnenträgerin von Baselland)