Vision

Ausgangslage

Wir schauen mit Dankbarkeit auf den Christustag ’04 mit der Initiative zur Mobilisierung von Fahnenträgern und Gebetspartnern für das Gebet in allen politischen Gemeinden der Schweiz zurück. Seither hat sich viel bewegt und das Verständnis für die Bedeutung des Gebets für unser Land nimmt zu. Wir sind überzeugt, dass Gott die Bewegung der Fahnenträger in Existenz gerufen hat und die Fahnenträger, unterstützt von ihren Gebetspartnern, für unser Land in Zukunft von grosser Bedeutung sein werden.

Damit die Bewegung der Fahnenträger nachhaltig aufgebaut werden kann, bedarf es einer Organisation und Führung, die auch nach dem Christustag aktiv bleibt. Diese Aufgabe wurde im Zusammenhang mit dem Christustag 2010 vom Christustags-Komitee an „Gebet für die Schweiz“ übertragen.

Wir erkennen die Sehnsucht unseres Vaters im Himmel, dem allmächtigen Gott:

  • Unser Vater sehnt sich nach Betern an allen Orten, die ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten und heilige Hände zu ihm aufheben. (Joh. 4,23-24; 1. Tim. 2,8)
  • Unser Vater sehnt sich nach Betern, die in Liebe und Einheit zusammenstehen. (Phil. 1,27)
  • Unser Vater sehnt sich nach Betern, die in Ordnung und Glauben ausziehen, um den Sieg Jesu Christi in die Schöpfung hineinzutragen. (1. Joh. 5,4)

„Gebet für die Schweiz“ möchte dazu beitragen, die Sehnsucht unseres Vaters im Himmel zu stillen.

 „Gebet für die Schweiz“ dient der Koordination des Gebets, aus dem Ordnung und Leitung für die wachsende Schar der Beter kommt.

„Gebet für die Schweiz“ wacht mit Anderen darüber, dass das Gebet in seiner ganzen Breite und Tiefe, in allen Lebensbereichen, für alle Bereiche der Gesellschaft und in allen Landesteilen gefördert wird.

Mit diesem Auftrag kommt die Vision eines flächendeckenden Gebetsnetzwerks für die Schweiz in die Realisierungsphase und wird Teil der Vision und des Leitbildes von Gebet für die Schweiz. Dies betrifft vor allem die folgenden Elemente des Leitbildes von Gebet für die Schweiz:

Die Autorisierung zum Aufbau des Gebetsnetzwerks Schweiz stammt somit aus zwei Quellen:

a) Geistliche Autorisierung durch den Auftrag von „Gebet für die Schweiz“

b) Staatliche Autorisierung durch die Bundesverfassung der Schweiz mit ihrer Präambel

aufgrund der Tatsache, dass im Namen Gottes des Allmächtigen nur handeln kann, wer sich im Gebet auf IHN ausrichtet.

Im Namen Gottes des Allmächtigen! Das Schweizervolk und die Kantone, in der Verantwortung gegenüber der Schöpfung, im Bestreben, den Bund zu erneuern, um Freiheit und Demokratie, Unabhängigkeit und Frieden in Solidarität und Offenheit gegenüber der Welt zu stärken, im Willen, in gegenseitiger Rücksichtnahme und Achtung ihre Vielfalt in der Einheit zu leben, im Bewusstsein der gemeinsamen Errungenschaften und der Verantwortung gegenüber den künftigen Generationen, gewiss, dass frei nur ist, wer seine Freiheit gebraucht, und dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen, geben sich folgende Verfassung …

Vision für das Gebetsnetzwerk Schweiz

 

Gebet für die Schweiz dient dem Land in Demut und Liebe mit dem Aufbau und der Leitung eines flächendeckenden Gebetsnetzwerks:

  • Im Namen Gottes des Allmächtigen sammeln sich Christen aller Denominationen und Konfessionen um im Gebet für unser Land einzustehen.
  • Entsprechend dem Auftrag Gottes an Israel: „Und der HERR redete mit Mose und Aaron und sprach: Die Israeliten sollen um die Stiftshütte her sich lagern, ein jeder bei seinem Banner und Zeichen, nach ihren Sippen.“ (4. Mose 2,1-2) sammeln sich die Beter und Beterinnen um die Gemeinde- und Kantonsfahnen zum Gebet.
  • Einmal jährlich kommen Vertreter aller Kantone und Gemeinden unter dem roten Banner mit dem weissen Kreuz zusammen, um Gott zu ehren und zu beten.
  • Die Christen im Land unterstützen den Auftrag der Obrigkeit, den Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag wahrzunehmen und in der Bevölkerung zu verankern.
  • Für jede politische Gemeinde, für jeden Kanton und für das Land nehmen Fahnenträger ihre Aufgaben wahr. Die Fahnenträger sind in eine christliche Gemeinschaft eingebettet und als Vorbilder im Leib Christi geschätzt.
  • sind bereit, das eigene Leben für Christus hinzugeben.
  • erheben gegenüber der unsichtbaren Welt den Besitzanspruch auf das mit dem Banner vertretene Land.
  • dienen als Vernetzungsstelle aller Christen in ihrem vertretenen Land.
  • stehen mit ihren Glaubensgeschwister vor Gott für die Verantwortungsträger aus den verschiedenen Gesellschaftsbereichen ein, schützen im Gebet Ehen und Familien und setzen sich für die Anliegen und Sorgen der Armen und Benachteiligten im Gebet ein.

Rahmenbedingungen für die Umsetzung der Vision

  • In der Umsetzung der Vision wollen wir Schritt für Schritt die Leitung des Heiligen Geistes suchen.
  • Als Prioritäten gelten die gleichen Grundsätze wie für den Aufbau von Gebet für die Schweiz als Ganzes:

1. Fundament

Als sicheres Fundament sind Beziehungen untereinander und zu Gott nach dem höchsten Gebot der Liebe aufzubauen. (Mk 12,29-31)

2. Hören

Alle Gebete und Taten sollen aus der Beziehung zu Gott in hörendem Gebet entstehen. (Joh 5,19)

3. Dienen

Alle Aufgaben sollen in der Haltung des Dienens wahrgenommen werden. (Mt 20,26-28; Mt 23,11)

4. Führen

Darauf basierend sollen Christen ihre Verantwortung im Land wahrnehmen. (5. Mo 28,13; Eph 1,22)