Glarus

Aus der Geschichte 

 

Felix  und Regula um 300

Nach der Legende sollen die Geschwister Felix und Regula Mitglieder der römischen Legion gewesen sein. Die Soldaten der Legion erlitten um 302/03 n. Chr. in Martini im Wallis den Märtyrertod, weil sie sich weigerten, Götzen zu opfern. Felix und Regula flohen. Auf ihrer Flucht kamen sie auch nach Glarus. Sie machten durch ihr Beispiel und ihre Gespräche das Christentum bekannt. Als sich das Volk grösstenteils zum christlichen Glauben bekehrt hatte, zogen die Geschwister nach Zürich.

Heute noch sichtbar: Burghügel in Glarus

Fridolin um 600

Durch irische Mönche wurde das Christentum auf dem Kontinent zurückgebracht. Der christliche Glaube drohte in Vergessenheit zu geraten, nachdem das Römische Reich zusammengebrochen war. Gott hat diese Mönche zum Segen für viele Menschen gemacht, oft ohne dass sie selbst das geplant oder beabsichtigt hatten. Sie waren einfach offen dafür, sich mit Gott auf den Weg zu machen, innerlich und äusserlich. Das hat Gott gebraucht und etwas ganz Grossartiges daraus gemacht. Fridolin war ein solcher irischer Glaubensbote und einer der ersten Missionare im deutschsprachigen Raum.

Heute noch sichtbar: Glarner Wappen

Huldrych Zwingli, 1484 - 1531

Zwingli war ab dem Sommer 1506 Pfarrer in Glarus. 1513 war Zwingli als Feldprediger unterwegs und begleitete ca. 500 Glarner Soldaten, die im päpstlichen Heer kämpften. Die Erfahrungen, die er im Krieg machte, liessen Zwingli nachdenklich werden. Um das Jahr 1516 gab es bei Zwingli einen reformatorischen Durchbruch. Er sagte von sich selber, dass er ab dann "das Evangelium gepredigt" habe. Seine Wirksamkeit in Glarus hatte eine erhebliche Bedeutung dafür, dass die Reformation auch im Lande Glarus Fuss fassen konnte. Die Beziehungen zu zahlreichen Glarnern blieben auch nach seinem Abgang bestehen. Schon vor 1530 ist die Mehrheit der Glarner und Glarnerinnen reformiert.

 

Gebetsanliegen

Gemeinde

  • Einheit der Christen und Leiter vor Ort
  • Stärkung in den gemeinsamen Lobpreis und Anbetungszeiten für den Kanton
  • Echte Liebe für die Menschen
  • Schlüssel und Offenbarung, wie die Menschen mit dem Evangelium erreicht werden
  • Mut in Neues hineinzugehen
  • Sendung von Erntehelfern

Politik

Im Kanton wurde 2006 an der Landsgemeinde die grösste Gemeindefusion die es je in der Schweiz gegeben hat beschlossen.

  • Versöhnung mit den neuen politischen Gemeindestrukturen
  • Aktives Mitwirken der Bevölkerung an diesem Prozess. 

Wirtschaft

Verschiedene grosse Firmen im Kanton schliessen oder verlagern die Produktion und haben deshalb sehr viele Entlassungen beschlossen.

  • Entstehung neuer Arbeitsplätze
  • Schutz und  gute Aufträge der bestehenden Betriebe
  • Wohlwollende Zusammenarbeit der Betriebe untereinander

 

Kantonsfahnenträger 

Paul Munz  

glarus(at)gebet.ch

079 352 78 88