Bern

Aus der Geschichte 

 

König Rudolf II. von Hochburgund, 12 Kirchen

König Rudolf II. von Hochburgund lebte mit seiner sagenumwobenen Gemahlin, der Königin Berta, um das Jahr 933 auf der Burg Strättligen am Thunersee. König Rudolf habe im Traum eine grosse Stadt mit 12 Toren erblickt; und auf jedem Tor hielt ein Engel Wache. Ein Priester deutete ihm den Traum und riet dem König, 12 Tochterkirchen des «Gotteshauses im Paradies» (so wurde Einigen damals bezeichnet) zu erbauen. Nahe bei der Kirche war eine Heilquelle, durch die viele Menschen geheilt wurden. Der König liess in den umgebenden Orten die 12 Kirchen bauen. 

Evangelischer Brüderverein

Fritz Berger, von Beruf Wagner (im Mittelalter ein angesehenes Handwerk, Erbauer von Wagen und Wagenrädern), war ans Rauchen, Trinken und Spielen gebunden, bis er eines Abends im Wirtshaus beschloss, der Bibel zu glauben und «zu tun, was sie befiehlt, und zu lassen, was sie zu lassen heisst». Für Fritz Berger war das Erleben von Wundern etwas, das selbstverständlich zum Christsein gehörte. 1909 gründete er den Evangelischen Brüderverein, der heute «Gemeinde für Christus» heisst, und erlebte, wie viele Menschen durch sein verwandeltes Leben zum Glauben an Jesus Christus fanden. Innerhalb von 40 Jahren entstanden etwa 170 Versammlungsplätze, Ableger in der französischen Schweiz und in Südwestdeutschland, sowie eine Missionsarbeit in Neuguinea.

Die Hugenotten flüchteten in die Schweiz

Nach dem Rückzug des Ediktes von Nantes (1685) wanderten viele hugenottischen Uhrenmacher nach Genf, Neuenburg und in den Berner Jura aus. Die Uhrmacherkunst entwickelte sich dermassen gut, dass man sagen kann, dass sie eine Tochter der Reformation ist. Nach einer schlimmen Krise in den 90er Jahren exportiert nun die Maschinenindustrie nun wieder qualitativ hochstehende Präzisionsartikel in alle Welt.

 

Kantonsfahnenträger 

Robert Kipfer

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