Kantone

Aus der Geschichte 

 

Täufergemeinde (Felix Manz), 1522, Zürich Stadt

Zürich ist die Wiege der Täuferbewegung. Felix Manz, Konrad Grebel und Jörg Blaurock erkannten die Freiheit in Jesus Christus. Sie starteten die Haus-zu-Haus-Evangelisation, suchten fundierte Bibelkenntnis und die Rückkehr zur Glaubenstaufe. Felix Manz wurde am 5. Januar 1527 in der Limmat bei Zürich ertränkt. Die Hingabe und das Zeugnis der Täufer wurde der Same, auf dem später die freikirchlichen Bewegungen aufbauen konnten. Ein Gedenkstein ist unterhalb des Lindenhofs an der Schipfe zu finden.

Dorothea Trudel, Männedorf, 1813 – 1862

Dorothea Trudel stammte aus einfacher Herkunft und nahm physisch und psychisch kranke Menschen in ihrem Haus auf. Sehr viele erlebten durch Gebet eine Heilung ihrer unheilbar scheinenden Krankheiten. Ihr Ruf wuchs weit über die Schweiz hinaus und zog viele Menschen nach Männedorf, die dort einen lebendigen Glauben an Jesus Christus kennenlernten. Aus Trudels Wirken entstand das Bibelheim Männedorf, das noch heute existiert. Dorothea Trudel gilt als eine der Begründer der neueren Heilungsbewegung in der Kirchengeschichte.

Georg Steinberger, 1865

Zwei Frauen begannen im Jahr 1885 in Zell einen Ort zu schaffen, wo erschöpfte und kranke Menschen Ruhe, Erholung, Betreuung und Heilung erfahren konnten. Georg Steinberger kam als Seelsorger und Prediger dazu. Daraus enstand die Heimstätte Rämismühle in Zell. Auch in Rämismühle wurden geistige und körperliche Krankenheilungen erlebt. Laut Buchdeckel von Georg Steinbergers wohl bekanntesten Buch, "der Weg dem Lamme nach", gingen von dort in den folgenden Jahren Ströme des Segens aus. In der Heimstätte Rämismühle erfahren die Gäste Freundlichkeit und Gastlichkeit, Erholung und Zuwendung - eben gelebte christliche Nächstenliebe.

 

Kantonsfahnenträger 

Andreas Recher

079 399 21 80

zuerich(at)gebet.ch