Kantone

Aus der Geschichte

 

Zuflucht für die Täufer

Tausende von Täufer wohnten im 16. Jahrhundert im oberen Wynenthal. Die Region Zofingen wurde ein wichtiger Fluchtort für die verfolgten Zürcher Täufer. Auch Ürkheim war als solothurnische Enklave ein beliebter Fluchtort, weil sie dort vor den Täuferjägern sicher waren. Der Kanton Bern kaufte den Solothurner das Dorf für teures Geld ab, um die Täufer konsequenter verfolgen zu können. Pfarrer Jürg Maurer ist sicher, dass der Segen der heute noch auf der Kirche Reitnau zu spüren ist, der in der Täuferzeit seine Wurzeln hat.

Krankenheilungen im 12. Jahrhundert

In einem pergamentenen Jahrzeitbuch in Beinwiel steht im 30. Brachmonat: Es starb Herr Burkadus, Leutpriester zu Beinwil, durch den Gott viele Wunderzeichen tat und noch tut, bis auf den heutigen Tag. Die Freiämter Katholiken verehren Burkhard bis zum heutigen Tag als Heiligen und viele Jahrhunderte war seine Grabstätte in Beinwil ein beliebter Wallfahrtsort. Heute gibt dort einen Burkadusweg, der zur Besinnung einlädt

Badener Disputation 1526

Als der Pfarrer von Fislisbach (eine Kollatur des Agnesspitals) 1522 Partei für den Reformator ergriff, führte dies zu einem Tumult, was einer der Auslöser der Zürcher Disputationen von 1523 war. Im Mai und Juni 1526 fand die Badener Disputation zwischen Johannes Eck und Johannes Oekolampad statt. Vier der dreizehn alten Orte entschieden sich für den neuen Glauben, was das Ende der konfessionellen Einheit bedeutete. Die Stadt hingegen blieb katholisch, vor allem weil sie ihren Status als Tagsatzungsund Kurort nicht gefährden wollte. Seit längerer Zeit gibt es Spaltungen der Freikirchen in Baden und Ansiedlung in Wettingen und Nachbargemeinden.

 

Kantonsfahnenträger

Edwin Bucher

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