Geschichte der Fahnenträger-Bewegung

Die Entstehung der Gebetsnetzwerke der Fahnenträger in der Schweiz wurde von Gott ausgedacht und bisher geleitet

Schon lange vor dem Jahrtausendwechsel waren in mehreren politischen Gemeinden unseres Landes Gruppen von Fürbittern aktiv. Insbesondere in der Westschweiz gab es schon damals Beter, die sich um die Angelegenheiten der einzelnen Ortschaften im Gebet kümmerten. Auch einer der Gründungsväter von Gebet für die Schweiz hatte ein ähnliches Anliegen: Das Postleitzahlen-Gebet war mit dem Wunsch verbunden, dass jeweils zwei Personen pro Postleitzahl für ihre politische Gemeinde beten sollten.

 

Christustag 2004

Vor dem Christustag 2004 bekam Hans-Peter Nüesch, damals Leiter von Campus für Christus und Programmleiter des Christustags, die Gewissheit von Gott, dass in jeder politischen Gemeinde der Schweiz ein Fahnenträger zu finden sei, der sich bereit erklären würde, mit einer kleinen Gruppe von Gleichgesinnten für die jeweilige Gemeinde zu beten.

Die Vision, dass am Christustag jede der über 2800 Gemeinden der Schweiz mit einem Fahnenträger vertreten werden sollte, kam schliesslich mit viel Engagement und Herzblut zusammen. Nach dem Christustag wurden durch das Organisationskomitee keine weiteren Massnahmen getroffen, um ein Gebetsnetzwerk aufzubauen – die Zeit war noch nicht reif. Nur in einigen Kantonen wie dem Aargau, in Bern, in der Waadt und in der Ostschweiz wurde der Aufbau eines Netzwerkes umgesetzt. Die Entwicklung der Fahnenträger-Bewegung wurde dadurch fast gestoppt. Gott hatte damals einen anderen zeitlichen Plan.

 

Übernahme durch Gebet für die Schweiz

Nachdem sich Gebet für die Schweiz in den Jahren 2007–2008 neu strukturiert hatte, entschied sich das Christustagskomitee, die Adressen der Fahnenträger in die Verantwortung von Gebet für die Schweiz zu legen.

Nachdem Gebet für die Schweiz, unter der Leitung von Markus Schildknecht, die Verantwortung für die Fahnenträger übernommen hatte, konnte der Aufbau des Gebetsnetzwerks unter der Leitung des Heiligen Geistes präzise und organisiert vorangetrieben werden. Sehr hilfreich waren dabei die Erfahrungen, die im Kanton Aargau bereits gemacht worden waren. Begleitet wurde der gesamte Prozess bereits ab 2003 von einer Gruppe von Fürbittern.

 

Weiterentwicklung der Gebetsnetzwerke

Im Jahr 2009 wurden Hans-Peter Lang für die deutsche Schweiz und Anne-Lise Sprunger für die französische Schweiz mit der Leitung des Aufbaus beauftragt. Sie packten die Aufgabe zielstrebig an und so wurde sichtbar, was schon lange im Gebet vorbereitet worden war. Später übernahmen Annette Walder für die deutsche Schweiz und Suzanne Besson für die französische Schweiz die Leitung. Sie konnten die weitere Entwicklung massgebend prägen.

Zu diesem Zeitpunkt wurde Markus Schildknecht von Hans-Peter Lang als Leiter von Gebet für die Schweiz abgelöst. Dieser schöpfte aus seiner eigenen Erfahrung als Gebetsnetzwerkleiter und prägte die Weiterentwicklung. In dieser Zeit entstanden die Vernetzungstage in der Deutsch- und Westschweiz sowie der Gesamtschweiz mit dem Ziel, die Fahnenträger zu stärken, zu schulen und zu ermutigen.

Im Jahr 2015 übergab Annette Walder ihre Funktion an Stephan Trottmann, der die Leitung des Gebetsnetzwerkes der Fahnenträger Deutschschweiz seither innehat.

Die Geschichte geht weiter!