Die Vision der Nationalräte

2011

 

Im Jahr 2011 unterzeichneten 89 eidgenössische Parlamentsmitglieder einen gemeinsamen Bettagsaufruf:

 

Aufruf an die Schweizer Bevölkerung

Im Bewusstsein,

  • dass die Menschen in unserem Land Gottes Schutz anbefohlen sind,
  • dass alle Menschen in der Schweiz auch in Zukunft des Segens Gottes bedürfen,

rufen wir als National- und Ständeräte alle Menschen in unserem Land auf:

Zu danken

  • für die Freiheit, in der wir leben,
  • für den Frieden in der Schweiz und in Europa,
  • für den vielfältigen Einsatz unseres Landes für Frieden und Freiheit.

Busse zu tun

  • über unseren Beitrag zu Ungerechtigkeit und über unser Fehlverhalten.

Zu beten

  • dass Gott den Menschen in unserem Land beisteht und sie segnet,
  • für Weisheit für all jene, die Verantwortung tragen in Staat, Wirtschaft, Kirchen und der Zivilgesellschaft,
  • dass sich die Menschen in unserem Land den Benachteiligten und Schwachen in der Schweiz und in der Welt annehmen.

 

2013

 

Im Jahr 2013 beteiligte sich dann sogar mehr als die Hälfte des Parlaments in Bern. 136 Parlamentarier haben folgenden Aufruf erlassen:

 

Aufruf an die Schweizer Bevölkerung zum Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag 2013

Im Bewusstsein, dass die Schweiz und die Welt in Gegenwart und Zukunft des Segens Gottes bedürfen rufen wir als National- und Ständeräte alle Menschen in unserem Land auf:

  • Zu danken für die Freiheit, in der wir leben, für den Frieden in der Schweiz und in Europa, für Stabilität und Wohlstand unseres Landes in einer zunehmenden Anspannung.
  • Busse zu tun über unser persönliches und kollektives Fehlverhalten, verbunden mit einem erneuerten Denken und Handeln.
  • Zu beten, für Schutz und Wiederherstellung des Friedens in der Schweiz und weltweit, für Weisheit und gerechtes Handeln für all jene, die Verantwortung tragen in Staat, Wirtschaft, Kirchen und unserer gesamten Gesellschaft, für eine Rückbesinnung auf bewährte christliche Werte wie gegenseitige Achtung und Unterstützung, Treue, Aufrichtigkeit und Genügsamkeit, für eine Schweizer Gesellschaft und ein Staatswesen mit einer positiv prägenden Ausstrahlung über unsere Grenzen hinaus, dass wir es nach dem Vorbild von Jesus Christus nie unterlassen, uns der Unterdrückten, Benachteiligten und Schwachen in der Schweiz und in der Welt in Würde anzunehmen.